Max-Planck-Institut für Politik- und Sozialwissenschaft

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Das Max-Planck-Institut für Politik- und Sozialwissenschaft hat sich die Untersuchung und Erklärung wichtiger gegenwärtiger Herausforderungen für das politische, soziale und ökonomische Leben zum Ziel gesetzt, einschließlich demokratischer Rückschritte, Ungleichheit, Migration, Konflikten, Klimawandel und den soziopolitischen Folgen der digitalen Transformation. Das Institut integriert theoretische, analytische und empirische Ansätze aus unterschiedlichen Bereichen der Sozialwissenschaften, dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der politischen Dimension. Es verfolgt das Ziel, fundierte, evidenzbasierte Erkenntnisse zu generieren, die sich mit dringenden Fragen für Politik und Gesellschaft beschäftigen.

Die Forschung am Institut ist in drei Abteilungen organisiert, von denen derzeit zwei aktiv sind. Die Abteilung „Politische Institutionen und Konflikt” (unter der Leitung von Ursula Daxecker) erforscht die Ursprünge, Dynamiken und Folgen politischer Konflikte mit Fokus auf den Globalen Süden. Sie untersucht, wie Institutionen und Normen Konflikte prägen und wie diese Prozesse zu Polarisierung, Gewalt und demokratischer Erosion beitragen.

Die Abteilung „Ungleichheit, Transformation und Konflikt“ (unter der Leitung von Steffen Mau) konzentriert sich auf sozialen Wandel und die Politisierung von Ungleichheit und analysiert, wie Veränderungen in sozialen, materiellen und kulturellen Statusordnungen zu Konflikten um Verteilung, Anerkennung, Migration und Zugehörigkeit führen. Eine dritte Abteilung ist in Planung.

Das neue Institut steht in der Nachfolge des Max-Planck-Instituts zur Erforschung multireligiöser und multiethnischer Gesellschaften, dessen Forschungsprogramm Ende 2026 ausläuft. Um den Übergang zu erleichtern, wird Steven Vertovec, Geschäftsführer und Direktor der Abteilung für soziokulturelle Vielfalt, bis zum Ende des Jahres beide Funktionen weiterhin ausüben.

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