Der Göttingen Campus

Der Standort Göttingen steht für internationale Spitzenforschung. Damit dies auch künftig so bleibt, haben sich die Universität Göttingen einschließlich der Universitätsmedizin Göttingen und acht außeruniversitäre lokale Forschungszentren zum Göttingen Campus zusammengeschlossen.

Die Campuspartner haben durch die Nutzung ihrer gemeinsamen Stärken und Potenziale ein einzigartiges Umfeld geschaffen, welches die Vielfalt und einen aktiven Austausch zwischen Professoren, Forschern und Doktoranden fördert.

Derzeit arbeiten mehr als 5.900 Forscherinnen und Forscher in fast allen wissenschaftlichen Disziplinen am Göttingen Campus.

Innerhalb des Göttingen Campus wird die Qualität der Lehre und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch gemeinsame Graduiertenprogramme und institutsübergreifende Nachwuchsgruppen garantiert und stetig verbessert.

Die Wissenschaft am Standort profitiert von hervorragenden gemeinsamen Drittmittelvorhaben und 23 gemeinsamen Professuren zwischen Universität und außeruniversitären Einrichtungen.

Nachrichten

  • In der Konvektionszone des Sterns vollführen die Plasmaströme einen gewaltigen Umlauf, der etwa 22 Jahre dauert
    Die Aktivität der Sonne schwankt in einem etwa elfjährigen Rhythmus, was sich unter anderem in der Häufigkeit von Sonnenflecken zeigt. Eine vollständige magnetische Periode dauert 22 Jahre. Seit langem rätseln die Wissenschaftler, was hinter diesem Zyklus steckt. Er muss mit den Verhältnissen unter der „Haut“ des Sterns zusammenhängen: So reicht eine Schicht aus heißem Plasma – elektrisch leitendes Gas – von der Oberfläche bis 200.000 Kilometer…
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  • Forschungsteam unter Göttinger Leitung findet Mehrplanetensystem im Orbit von Gliese 887
    Die uns am nächsten gelegenen Exoplaneten bieten die besten Möglichkeiten, um nach Beweisen für Leben außerhalb des Sonnensystems zu suchen. Forscherinnen und Forscher unter Leitung der Universität Göttingen haben ein System von Super-Erde-Planeten entdeckt, die den nahen Stern Gliese 887, den hellsten1 roten Zwergstern am Himmel, umkreisen. Super-Erden sind Planeten mit einer Masse, die höher ist als die der Erde, aber wesentlich geringer als…
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  • Die japanische Sonnenmission soll Mitte der 2020er ins All starten. Das MPS hat entscheidend zur Planung der Mission beigetragen.
    Die japanische Weltraumagentur JAXA hat die Weltraummission Solar-C offiziell genehmigt. Der Forschungssatellit soll Mitte der 2020er Jahre abheben und aus dem Weltall ein hochauflösendes Spektrometer, das extrem kurzwelliges ultraviolettes Licht analysiert, auf die Sonne richten. Auf diese Weise soll der Forschungssatellit die bisher aufschlussreichsten Messdaten aus den heißen, äußeren Schichten der Sonne liefern. Das Max-Planck-Institut für…
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  • Karl Bertram und Chun So vom Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie sowie Fabian Jan Schwarzendahl vom MPI für Dynamik und Selbstorganisation haben die renommierte Otto-Hahn-Medaille erhalten. Die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) ehrt damit jährlich die 30 besten Forscherinnen und Forscher für ihre herausragenden Leistungen während der Promotion. Nur wenige der Preisträgerinnen und Preisträger erhalten zusätzlich den Otto Hahn Award. Diese Ehre wird in diesem Jahr auch Chun So vom MPI für biophysikalische Chemie zuteil.
    Wie die Eizelle ihren Chromosomensatz halbiert Aus zwei Hälften ein Ganzes zu machen, ist gar nicht so einfach. Zumindest, wenn es um die Vereinigung von Eizelle und Spermium geht. Vorher muss eine befruchtungsfähige Eizelle ihren vollständigen Chromosomensatz in einer speziellen Zellteilung halbieren, die Meiose genannt wird. Wenn dabei Fehler passieren, führt dies zu Eizellen mit überzähligen oder fehlenden Chromosomen. Werden diese Eizellen…
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  • Forschungsteam mit Göttinger Beteiligung entwickelt Konzepte zur Förderung der Biodiversität
    Wälder, insbesondere in den Tropen, beherbergen die weltweit größte Artenvielfalt, sind aber durch die fortschreitende Landnutzung gefährdet. Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat untersucht, wie hoch der Waldanteil in Kulturlandschaften sein muss, um die meisten Tier- und Pflanzenarten zu schützen, die von diesem Lebensraum abhängen. Die Waldanteile müssen bei mindestens 40 Prozent liegen, wobei rund…
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