Der Göttingen Campus

Der Standort Göttingen steht für internationale Spitzenforschung. Damit dies auch künftig so bleibt, haben sich die Universität Göttingen einschließlich der Universitätsmedizin Göttingen und sieben außeruniversitäre lokale Forschungszentren zum Göttingen Campus zusammengeschlossen.

Die Campuspartner haben durch die Nutzung ihrer gemeinsamen Stärken und Potenziale ein einzigartiges Umfeld geschaffen, welches die Vielfalt und einen aktiven Austausch zwischen Professoren, Forschern und Doktoranden fördert.

Derzeit arbeiten mehr als 5.900 Forscherinnen und Forscher in fast allen wissenschaftlichen Disziplinen am Göttingen Campus.

Innerhalb des Göttingen Campus wird die Qualität der Lehre und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch gemeinsame Graduiertenprogramme und institutsübergreifende Nachwuchsgruppen garantiert und stetig verbessert.

Die Wissenschaft am Standort profitiert von hervorragenden gemeinsamen Drittmittelvorhaben und 23 gemeinsamen Professuren zwischen Universität und außeruniversitären Einrichtungen.

Nachrichten

  • Chemische Mikroreaktoren bilden neue Systeme aus intelligenter aktiver Materie
    In nicht-reziproker aktiver Materie wirken Akteure unterschiedlich aufeinander ein, was scheinbar im Widerspruch zum dritten Newtonschen Gesetz steht. Dieses Prinzip kann zu verschiedenen Eigenschaften aktiver Materie führen, wie beispielsweise Selbstantrieb, molekulare Regulation und kollektive Bewegung. Ein neues Modell beschreibt nun, wie solche nicht-reziproken Wechselwirkungen spontan zwischen chemisch aktiven Vesikeln entstehen können.…
  • Acht Tage lang hat Marsrover „Charlie“ die spanische Desierto de Tabernas erkundet. Das wissenschaftlich-technische Team im Kontrollzentrum konnte so für den Ernstfall üben.
    Mit ihrem unwegsamen Sand und Geröll, ihren tiefen Steilhängen und ausgetrockneten Flussbetten ist die andalusische Desierto de Tabernas eine bizarre Landschaft. Als einzige Wüste auf dem europäischen Festland bot die Region nicht nur eine eindrucksvolle Kulisse für Indiana Jones-Filme der späten 1980er Jahre, sondern gilt Forschenden auch als besonders marsähnlich: der perfekte Ort für einen Marsmissions-Härtetest. Als Vorbereitung auf den…
  • Göttinger Forschungsteam untersucht Konkurrenz in Baumbeständen
    Licht, Wasser, Nährstoffe: Der Kampf um Ressourcen im Wald groß. Besonders nach sogenannten Mastjahren, in denen Pflanzen sehr viele Keimlinge produzieren, beginnt ein „Wett-Wachsen“. Ob Höhenunterschiede zwischen den kleinen Bäumen im ersten Jahr ihres Lebens für ihre künftige Entwicklung relevant sind, selbst wenn sie nur ein bis zwei Zentimeter betragen, war bisher jedoch unklar. Forschende der Universität Göttingen konnten nun zeigen:…
  • Mit dem internationalen Symposium „Bioimaging across scales“ zog der Göttinger Exzellenzcluster „Multiscale Bioimaging“ (MBExC) Bilanz aus acht Jahren fachübergreifender Spitzenforschung.
    Mit dem internationalen Symposium „Bioimaging across scales“ zog der Göttinger Exzellenzcluster „Multiscale Bioimaging“ (MBExC) Bilanz aus acht Jahren fachübergreifender Spitzenforschung: Innovative Bildgebungsverfahren wurden entwickelt, molekulare Strukturen aufgedeckt und neue Einblicke in die Funktion von Herz und Gehirn gewonnen. Die MBExC-Förderung läuft Ende 2027 aus, die geschaffenen Strukturen und die Forschung werden fortgeführt. Die…
  • Forschende am Deutschen Primatenzentrum identifizieren zelluläre Prozesse, die am Beispiel der Weißbüschelaffen zeigen, wie unterschiedlich sich Gehirne entwickeln
    Die meisten Primatenarten besitzen ein relativ großes Gehirn, dessen Oberfläche starke Wölbungen und Furchen aufweist. Bei Weißbüschelaffen (Callithrix jacchus) ist das nicht der Fall. Das Gehirn der kleinen Affen ist glatt und nahezu ungefaltet. Forschende am Deutschen Primatenzentrum (DPZ) – Leibniz-Institut für Primatenforschung in Göttingen haben in einer aktuellen Studie untersucht, welche zellulären Prozesse während der Embryonalentwicklung…