Der Göttingen Campus

Der Standort Göttingen steht für internationale Spitzenforschung. Damit dies auch künftig so bleibt, haben sich die Universität Göttingen einschließlich der Universitätsmedizin Göttingen und sieben außeruniversitäre lokale Forschungszentren zum Göttingen Campus zusammengeschlossen.

Die Campuspartner haben durch die Nutzung ihrer gemeinsamen Stärken und Potenziale ein einzigartiges Umfeld geschaffen, welches die Vielfalt und einen aktiven Austausch zwischen Professoren, Forschern und Doktoranden fördert.

Derzeit arbeiten mehr als 5.900 Forscherinnen und Forscher in fast allen wissenschaftlichen Disziplinen am Göttingen Campus.

Innerhalb des Göttingen Campus wird die Qualität der Lehre und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch gemeinsame Graduiertenprogramme und institutsübergreifende Nachwuchsgruppen garantiert und stetig verbessert.

Die Wissenschaft am Standort profitiert von hervorragenden gemeinsamen Drittmittelvorhaben und 23 gemeinsamen Professuren zwischen Universität und außeruniversitären Einrichtungen.

Nachrichten

  • Grundlegende Prinzipien, die Pandemien prägen
    Jede Pandemie ist anders. Dennoch lassen sich bei allen Pandemien bestimmte Gemeinsamkeiten feststellen. Forschende des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) haben gemeinsam mit einem interdisziplinären Team von Expert*innen zehn grundlegende Mechanismen zusammengetragen, mit denen sich die Entwicklung von Pandemien beschreiben lässt. Die Studie vereint dabei Erkenntnisse aus Epidemiologie, Soziologie, Mathematik,…
  • Nur das weltgrößte Sonnenteleskop und hochkomplexe Computersimulationen konnten die Wirbel sichtbar machen. Sie verändern unser Verständnis der Sonne.
    Forschenden des US-amerikanischen National Solar Observatory der National Science Foundation (NSF NSO), des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen und des ebenfalls US-amerikanischen High Altitude Observatory (HAO) ist eine bahnbrechende Entdeckung auf dem Gebiet der Sonnenphysik gelungen. Neue Aufnahmen der Sonnenoberfläche mit Hilfe des weltgrößten Sonnenteleskops, des NSF Daniel K. Inouye Solar Telescope, das vom NSO…
  • Göttinger Forschungsteam bildet Wellenfunktion eines Moleküls dreidimensional ab
    Elektronen lassen sich nicht auf einen einzigen Ort festlegen. Das ist eine der zentralen Erkenntnisse der Quantenmechanik. An die Stelle des Ortes tritt die Wellenfunktion: eine mathematische Größe, die alle wichtigen Informationen über das Teilchen enthält. Einem interdisziplinären Forschungsteam der Universität Göttingen ist es nun gelungen, die Wellenfunktion eines nanometergroßen organischen Moleküls dreidimensional abzubilden – und das mit…
  • Forschende vom Deutschen Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung in Göttingen liefern Hinweise auf einen möglichen Kreuzschutz durch einen bereits zugelassenen Zaire-Ebolavirus-Impfstoff.
    Ebolaviren zählen zu den gefährlichsten bekannten Krankheitserregern des Menschen. Drei Ebolavirus-Spezies haben wiederholt größere Krankheitsausbrüche auf dem afrikanischen Kontinent verursacht. Die meisten Ausbrüche wurden durch das Zaire-Ebolavirus ausgelöst. Für diese Virusart stehen Medikamente und Impfstoffe zur Verfügung. Gegen das Bundibugyo-Ebolavirus, den Auslöser des laufenden Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda,…
  • Constantin Pape wird zukünftig eine Brückenarbeitsgruppe am Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften (MPI-NAT) leiten.
    Constantin Pape forscht seit 2022 als Juniorprofessor an der Universität Göttingen an Methoden zur Bildverarbeitung in der Biologie und Medizin. Er setzt künstliche Intelligenz (KI) ein, um Zellen, Gewebe, Organe und ganze Organismen mit Fluoreszenz- und Elektronenmikroskopie zu analysieren. Mit seiner neuen Gruppe am MPI-NAT wird Pape seine Arbeiten um die molekulare Ebene erweitern und eine Brücke zwischen der Universität Göttingen und dem…