Der Göttingen Campus

Der Standort Göttingen steht für internationale Spitzenforschung. Damit dies auch künftig so bleibt, haben sich die Universität Göttingen einschließlich der Universitätsmedizin Göttingen und sieben außeruniversitäre lokale Forschungszentren zum Göttingen Campus zusammengeschlossen.

Die Campuspartner haben durch die Nutzung ihrer gemeinsamen Stärken und Potenziale ein einzigartiges Umfeld geschaffen, welches die Vielfalt und einen aktiven Austausch zwischen Professoren, Forschern und Doktoranden fördert.

Derzeit arbeiten mehr als 5.900 Forscherinnen und Forscher in fast allen wissenschaftlichen Disziplinen am Göttingen Campus.

Innerhalb des Göttingen Campus wird die Qualität der Lehre und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch gemeinsame Graduiertenprogramme und institutsübergreifende Nachwuchsgruppen garantiert und stetig verbessert.

Die Wissenschaft am Standort profitiert von hervorragenden gemeinsamen Drittmittelvorhaben und 23 gemeinsamen Professuren zwischen Universität und außeruniversitären Einrichtungen.

Nachrichten

  • Gewaltige Materiemengen sind notwendig, die riesigen Plasmastrukturen zu erzeugen und aufrechtzuerhalten. Neue Rechnungen zeigen, wie das möglich ist.
    Mit ihren mehr als eine Million Grad ist die Atmosphäre der Sonne, die Korona, unfassbar heiß. Allerdings nicht überall. Immer wieder zeigen sich in ihr riesige Strukturen aus deutlich kühlerem, etwa 10.000 Grad heißem Sonnenplasma, so genannte Protuberanzen. Oft muten die bis zu mehreren tausend Kilometer großen Gebilde wie flackernde Flammen an, die ganz unterschiedliche Formen annehmen können. Trotz ihrer filigran anmutenden Gestalt sind sie…
  • Prof. Dr. Holger Militz von der Universität Göttingen erhält Marcus-Wallenberg-Preis
    Der Holzwissenschaftler Prof. Dr. Holger Militz von der Universität Göttingen erhält den Marcus-Wallenberg-Preis 2026. Die schwedische Marcus-Wallenberg-Stiftung ehrt ihn damit für seine Beiträge zur Erforschung und industriellen Umsetzung von Holzmodifizierungstechnologien. Der Preis zeichnet bahnbrechende wissenschaftliche Leistungen aus, die einen wesentlichen Beitrag zum Wissensstand oder zur technischen Entwicklung in den für die Forst- und…
  • SARS-CoV-2 brachte über mehrere Jahre neue Varianten hervor, die sich rasch weltweit ausbreiteten und COVID-19-Wellen auslösten. Dieses Muster könnte sich nun nachhaltig ändern.
    Die WHO hat den Gesundheitsnotstand, der mit der COVID-19 Pandemie verbunden war, im Jahr 2023 für beendet erklärt, da die meisten Personen aufgrund von Impfung und/oder Infektion einen Immunschutz gegen das Virus aufgebaut hatten. Das Virus hat aber auch nach 2023 ständig neue Varianten hervorgebracht, die sich der Antikörperantwort entzogen und weltweit ausgebreitet haben. Dieses Muster könnte sich nun nachhaltig verändern.…
  • Fadenförmige Cyanobakterien besitzen einen besonderen Navigationsmechanismus aufgrund ihrer chiralen Gleitbewegung
    Cyanobakterien gehören historisch zu den bedeutendsten Lebensformen unseres Planeten. Als einer der ersten Organismen, die durch Photosynthese Sauerstoff produzierten, prägten sie die frühe Erde und schufen die Atmosphäre, in der sich komplexes Leben entwickeln konnte. Eine neue Studie zeigt, dass fadenförmige Cyanobakterien auch einen Navigationsmechanismus entwickelt haben, um ihre Bewegung beim Gleiten über Oberflächen zu steuern. Die…
  • Die Raumsonde Solar Orbiter war Ende 2024 glücklicher Zeuge einer Sonneneruption – und konnte die Auslöser des Spektakels so genau wie nie zuvor beobachten.
    Als Solar Orbiter am 30. September auf die Sonne blickte, bot sich der Raumsonde ein Spektakel: Kurz vor Mitternacht schleuderte unser Stern in einer heftigen Eruption Strahlung und Teilchen ins All. Die Beobachtungsbedingungen hätten besser nicht sein können. Genau an diesem Tag hatte die ESA-Raumsonde den sonnennächsten Punkt ihrer elliptischen Umlaufbahn erreicht. Rund 45 Million Kilometer - etwa ein Drittel des Abstandes zwischen Sonne und…