Der Göttingen Campus

Der Standort Göttingen steht für internationale Spitzenforschung. Damit dies auch künftig so bleibt, haben sich die Universität Göttingen einschließlich der Universitätsmedizin Göttingen und acht außeruniversitäre lokale Forschungszentren zum Göttingen Campus zusammengeschlossen.

Die Campuspartner haben durch die Nutzung ihrer gemeinsamen Stärken und Potenziale ein einzigartiges Umfeld geschaffen, welches die Vielfalt und einen aktiven Austausch zwischen Professoren, Forschern und Doktoranden fördert.

Derzeit arbeiten mehr als 5.900 Forscherinnen und Forscher in fast allen wissenschaftlichen Disziplinen am Göttingen Campus.

Innerhalb des Göttingen Campus wird die Qualität der Lehre und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch gemeinsame Graduiertenprogramme und institutsübergreifende Nachwuchsgruppen garantiert und stetig verbessert.

Die Wissenschaft am Standort profitiert von hervorragenden gemeinsamen Drittmittelvorhaben und 23 gemeinsamen Professuren zwischen Universität und außeruniversitären Einrichtungen.

Nachrichten

  • Internationales Forschungsteam mit Göttinger Beteiligung untersucht evolutionäre Entwicklung
    Auch Pflanzen haben Stress. Umweltfaktoren wie Trockenheit oder ein hoher Salzgehalt im Boden stören deren Physiologie. Alle Landpflanzen, vom Lebermoos bis zum Roggen, nutzen unter Stressbedingungen eine komplexe Signalkaskade. Welche Rolle ein bestimmtes Gen für den Rezeptor in dieser Signalkaskade spielt, hat ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Hebrew University of Jerusalem und mit Beteiligung der Universität Göttingen…
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  • Langgezogene Plasmastrukturen in der unteren Sonnenatmosphäre transportieren Energie nach außen – und heizen so die darüber gelegene Korona auf.
    Zwischen der sichtbaren Oberfläche der Sonne und ihrer heißen äußeren Atmosphäre liegt die Chromosphäre: eine etwa 2000 Kilometer dicke Schicht aus wenige tausend Grad heißem Plasma. Bei Sonnenfinsternissen ist sie als dünner roter Ring um die verdunkelte Sonne sichtbar. Allgegenwärtig in dieser Schicht sind langgezogene, fingerartige Plasmaströme, so genannte Spikulen. Diese kurzlebigen Strukturen entstehen durch Wechselwirkungen im komplexen…
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  • Übersichtsartikel zur Pavianforschung erschienen
    Paviane sind in Afrika weit verbreitet. Die heute existierenden sechs Arten haben sich vom Süden aus nahezu über den gesamten Kontinent südlich der Sahara ausgebreitet. Im Laufe der Evolution haben Paviane im Vergleich zu anderen Primatenarten eine große Anpassungsfähigkeit und unterschiedlichste Sozialsysteme entwickelt. Das macht sie für Forscher zu einem wichtigen Modell, um komplexe evolutionäre Prozesse zu untersuchen. Langzeitstudien…
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  • DPZ an europaweitem Forschungsprogramm zur Herzregeneration beteiligt
    Die Erforschung neuer Mechanismen der Gewebeerneuerung bei Herzerkrankungen und deren erfolgreiche Übertragung in medizinische Anwendungen, sind die zentralen Ziele des REANIMA-Projekts. Das europaweite Forschungsprogramm wird vom Centro Nacional de Investigaciones Cardiovasculares (CNIC) in Madrid koordiniert und von der EU mit acht Millionen Euro über einen Zeitraum von fünf Jahren unterstützt. Elf weitere europäische Forschungseinrichtungen…
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  • Göttinger Chemiker weisen kleinstmögliche Eiskristalle nach
    Temperaturabhängig gefriert Wasser zu Eis und umgekehrt. Dieser Vorgang, in der Wissenschaft als Phasenübergang bezeichnet, ist im Alltag gut bekannt. Um aber ein stabiles Gitter für Eiskristalle zu erreichen, ist eine Mindestanzahl an Molekülen nötig, ansonsten ist das Konstrukt instabil. Bisher konnte dieser Wert nur grob geschätzt werden. Einem deutsch-amerikanischen Forschungsteam unter Leitung des Chemikers Prof. Dr. Thomas Zeuch vom…
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