Der Göttingen Campus

Der Standort Göttingen steht für internationale Spitzenforschung. Damit dies auch künftig so bleibt, haben sich die Universität Göttingen einschließlich der Universitätsmedizin Göttingen und acht außeruniversitäre lokale Forschungszentren zum Göttingen Campus zusammengeschlossen.

Die Campuspartner haben durch die Nutzung ihrer gemeinsamen Stärken und Potenziale ein einzigartiges Umfeld geschaffen, welches die Vielfalt und einen aktiven Austausch zwischen Professoren, Forschern und Doktoranden fördert.

Derzeit arbeiten mehr als 5.900 Forscherinnen und Forscher in fast allen wissenschaftlichen Disziplinen am Göttingen Campus.

Innerhalb des Göttingen Campus wird die Qualität der Lehre und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch gemeinsame Graduiertenprogramme und institutsübergreifende Nachwuchsgruppen garantiert und stetig verbessert.

Die Wissenschaft am Standort profitiert von hervorragenden gemeinsamen Drittmittelvorhaben und 23 gemeinsamen Professuren zwischen Universität und außeruniversitären Einrichtungen.

Nachrichten

  • Forscherteam mit Göttinger und Heidelberger Beteiligung stellt unzureichende Versorgung fest
    Das Gesundheitswesen in Ländern mit niedrigen und mittleren Einkommen ist nur unzureichend auf die zunehmende Zahl von Bluthochdruck-Erkrankungen vorbereitet. Mehr als zwei Drittel aller betroffenen Menschen sind ohne Behandlung. Dies haben Forscherinnen und Forscher unter Leitung der Harvard T.H. Chan School of Public Health, der Universität Göttingen und der Medizinischen Fakultät Heidelberg herausgefunden. Die Studie ist in der Fachzeitschrift…
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  • Ungewohnte Töne sind am 17. Juni 2019 in den Räumen der Forschungsgruppe Biomedizinische NMR am Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie zu hören: Die Profi-Musiker von german hornsound sind zu Gast, um sich beim Hornspielen mit der Echtzeit-Magnetresonanztomografie (MRT) filmen zu lassen. Mit dieser MRT-Darbietung unterstützen die Bläser ein Forschungsprojekt.
    „Okay, are you ready? Los geht’s“, spricht Peter Iltis in das kleine Mikrofon, das vor ihm auf dem Tisch steht. Kurz darauf ist über die Tonaufzeichnung ein Blechblasinstrument zu hören. Die Musik kommt allerdings nicht aus einem Tonstudio oder von einer Bühne, sondern aus einem medizinischen Großgerät – einem Magnetresonanztomografen, der zwei Räume weiter steht. Der US-Amerikaner ist Professor für Bewegungswissenschaften am Gordon College…
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  • Ein Traum von Forschern ist es seit Langem, Strukturen einzelner biologischer Moleküle mithilfe intensiver Röntgenblitze hochaufgelöst zu „fotografieren“ oder sogar zu „filmen“. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie in Göttingen haben nun Messungen mit dem Freie-Elektronen-Laser des Hamburger European XFEL am Computer simuliert und gezeigt, wie sich aus den so erhaltenen sehr wenigen Informationen die 3D-Struktur eines Proteins in atomarer Auflösung rekonstruieren lässt. Ihre dazu neu entwickelte Methode benötigt rund 100 Mal weniger Information pro Bild als bislang erforderlich war.
    Der zurzeit größte Röntgenlaser der Welt befindet sich am European XFEL in Hamburg. Mit dem sogenannten Freie-Elektronen-Laser lassen sich ultrakurze Laserlichtblitze erzeugen. Dazu werden zunächst Elektronen auf nahezu Lichtgeschwindigkeit beschleunigt und durch starke Magnetfelder geleitet. Dabei entstehen Röntgenblitze mit extrem hoher Intensität. Treffen die darin enthaltenen Lichtteilchen – Photonen genannt – auf eine zu messende Probe,…
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  • Team um MPI-Direktor Bodenschatz beendet Atlantiküberquerung erfolgreich
    Wie entsteht Regen? Fallen aus einer Wolke Regentropfen oder zieht sie doch ohne Regen vorbei? Diese Fragen wollte das Team aus fünf Grundlagenforschern um Eberhard Bodenschatz, Direktor am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) auf ihrer Reise von Montevideo in Uruguay nach Las Palmas auf Gran Canaria auf dem Forschungsschiff Maria S. Merian herausfinden. Dazu haben sie den CloudKite, einen dafür neuentwickelten…
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  • Neuartige Flügel sollen Flugzeuge sparsamer machen
    Zukünftige Flugzeuge sollen leichter und dadurch sparsamer im Kerosinverbrauch sein. Darum hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) jetzt im Rahmen eines EU-Projekts zwei neuartige Flügel getestet, deren Bauweise bislang nicht möglich war. Die Reduzierung von Gewicht gilt neben sparsameren Triebwerken und schlankeren Flügeln als wichtigster Weg, den Treibstoffverbrauch im Luftverkehr zu verringern. Bei Flugzeugflügeln ist die…
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