Der Göttingen Campus

Der Standort Göttingen steht für internationale Spitzenforschung. Damit dies auch künftig so bleibt, haben sich die Universität Göttingen einschließlich der Universitätsmedizin Göttingen und sieben außeruniversitäre lokale Forschungszentren zum Göttingen Campus zusammengeschlossen.

Die Campuspartner haben durch die Nutzung ihrer gemeinsamen Stärken und Potenziale ein einzigartiges Umfeld geschaffen, welches die Vielfalt und einen aktiven Austausch zwischen Professoren, Forschern und Doktoranden fördert.

Derzeit arbeiten mehr als 5.900 Forscherinnen und Forscher in fast allen wissenschaftlichen Disziplinen am Göttingen Campus.

Innerhalb des Göttingen Campus wird die Qualität der Lehre und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch gemeinsame Graduiertenprogramme und institutsübergreifende Nachwuchsgruppen garantiert und stetig verbessert.

Die Wissenschaft am Standort profitiert von hervorragenden gemeinsamen Drittmittelvorhaben und 23 gemeinsamen Professuren zwischen Universität und außeruniversitären Einrichtungen.

Nachrichten

  • Mit dem internationalen Symposium „Bioimaging across scales“ zog der Göttinger Exzellenzcluster „Multiscale Bioimaging“ (MBExC) Bilanz aus acht Jahren fachübergreifender Spitzenforschung.
    Mit dem internationalen Symposium „Bioimaging across scales“ zog der Göttinger Exzellenzcluster „Multiscale Bioimaging“ (MBExC) Bilanz aus acht Jahren fachübergreifender Spitzenforschung: Innovative Bildgebungsverfahren wurden entwickelt, molekulare Strukturen aufgedeckt und neue Einblicke in die Funktion von Herz und Gehirn gewonnen. Die MBExC-Förderung läuft Ende 2027 aus, die geschaffenen Strukturen und die Forschung werden fortgeführt. Die…
  • Forschende am Deutschen Primatenzentrum identifizieren zelluläre Prozesse, die am Beispiel der Weißbüschelaffen zeigen, wie unterschiedlich sich Gehirne entwickeln
    Die meisten Primatenarten besitzen ein relativ großes Gehirn, dessen Oberfläche starke Wölbungen und Furchen aufweist. Bei Weißbüschelaffen (Callithrix jacchus) ist das nicht der Fall. Das Gehirn der kleinen Affen ist glatt und nahezu ungefaltet. Forschende am Deutschen Primatenzentrum (DPZ) – Leibniz-Institut für Primatenforschung in Göttingen haben in einer aktuellen Studie untersucht, welche zellulären Prozesse während der Embryonalentwicklung…
  • Forschungsteam untersucht Behandlungsmethode zur Verzögerung der Süßkirschen-Blüte
    Der Klimawandel lässt viele Obstbäume früher blühen – und erhöht damit das Risiko, dass ihre Blüten von Spätfrösten im Frühjahr geschädigt werden. Eine Studie der Universität Göttingen zeigt, dass ein bestimmter Pflanzenwachstumsregulator, „Ethephon“, die Blüte der Süßkirschsorte „Kordia“ verzögern und damit eine Möglichkeit bieten kann, die Blüte zeitlich aus der Phase möglicher Spätfröste zu verschieben. Bei einer weiteren Süßkirschsorte sowie…
  • Die Meteoritensammlung der Max-Planck-Gesellschaft hat ein neues Zuhause am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen gefunden.
    4780 Proben von mehr als 1932 Meteoriten umfasst die neue Sammlung am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung. Als Forschungssammlung bietet sie eine außerordentliche Bandbreite verschiedener Meteoritenklassen und zählt zu den umfangreichsten und vielfältigsten der Welt. Unter den Proben finden sich metergroße Scheiben tonnenschwerer Eisenmeteorite ebenso wie kaum millimetergroße, hochporöse Krümelchen; unscheinbare Brocken ebenso wie…
  • Kollektive Bewegung ist in der Natur weit verbreitet, beispielsweise in Tiergruppen oder auch in Menschenmengen. Wenn alle Individuen genau denselben Bewegungsregeln folgen, ist die kollektive Bewegung vergleichsweise robust. Kollektive bestehen jedoch selten aus identischen Akteur*innen, da sich die individuellen Verhaltensweisen in ihrer Stärke oder sogar in ihrer Absicht unterscheiden können. Wissenschaftler*innen am Max-Planck-Institut für…