Der Göttingen Campus

Der Standort Göttingen steht für internationale Spitzenforschung. Damit dies auch künftig so bleibt, haben sich die Universität Göttingen einschließlich der Universitätsmedizin Göttingen und acht außeruniversitäre lokale Forschungszentren zum Göttingen Campus zusammengeschlossen.

Die Campuspartner haben durch die Nutzung ihrer gemeinsamen Stärken und Potenziale ein einzigartiges Umfeld geschaffen, welches die Vielfalt und einen aktiven Austausch zwischen Professoren, Forschern und Doktoranden fördert.

Derzeit arbeiten mehr als 5.900 Forscherinnen und Forscher in fast allen wissenschaftlichen Disziplinen am Göttingen Campus.

Innerhalb des Göttingen Campus wird die Qualität der Lehre und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch gemeinsame Graduiertenprogramme und institutsübergreifende Nachwuchsgruppen garantiert und stetig verbessert.

Die Wissenschaft am Standort profitiert von hervorragenden gemeinsamen Drittmittelvorhaben und 23 gemeinsamen Professuren zwischen Universität und außeruniversitären Einrichtungen.

Nachrichten

  • Das dienstälteste Sonnenobservatorium im Weltraum wird 25 Jahre alt – und trägt gerade wegen seines hohen Alters noch immer maßgeblich zur Sonnenforschung bei.
    Vor 25 Jahren startete die Raumsonde SOHO (Solar and Heliospheric Observatory), ein gemeinsames Projekt der europäischen und amerikanischen Weltraumagenturen ESA und NASA, ins All. Seitdem kreist sie im Gleichtakt mit der Erde um unser Zentralgestirn und hat dank ihres einzigartig unverstellten und vielseitigen Blickes unser heutiges Verständnis von der Sonne geprägt. Trotz der zunehmenden Konkurrenz durch modernere Sonnenspäher und trotz…
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  • Göttinger Supercomputer „Emmy“ belegt Platz fünf in Deutschland – Platz 47 weltweit
    Spitzenplatzierung für Göttinger Supercomputer: In der neuesten Ausgabe der Top500-Liste der schnellsten Rechner der Welt belegt das in Göttingen installierte System „Emmy“ weltweit Platz 47. In Deutschland landet Emmy auf Rang fünf und ist damit der leistungsfähigste Rechner in Norddeutschland. Emmy ist ein System des Norddeutschen Verbundes für Hoch- und Höchstleistungsrechnen (HLRN), das von der Gesellschaft für wissenschaftliche…
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  • Der Sensor, der an Bord der ESA-Raumsonde JUICE 2022 zum Jupiter aufbrechen soll, ist bei der Airbus Defence and Space GmbH in Friedrichshafen eingetroffen.
    Der Sensor JEI (Jovian Electron and Ion Sensor), den Wissenschaftler und Ingenieure am Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) für die ESA-Mission JUICE (Jupiter Icy Moon Explorer) zum Jupiter entwickelt und gebaut haben, hat einen weiteren Streckenabschnitt auf dem Weg ins All genommen. Zusammen mit weiteren Sensoren des Instrumentenpakets PEP (Particle Environment Package) ist JEI nun wohlbehalten bei der Airbus Defence and Space…
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  • Leuchtende Kohlenstoff-Nanoröhren zeigen die Anwesenheit von Krankheitserregern an – schnell und einfach anwendbar
    Eine neue Methode zur Detektion von Bakterien und Infektionen haben Forscherinnen und Forscher aus Bochum, Göttingen, Duisburg und Köln entwickelt. Sie nutzen fluoreszierende Nanosensoren, um Krankheitserreger schneller und einfacher aufzuspüren als das mit etablierten Verfahren möglich ist. Ein Team um Prof. Dr. Sebastian Kruß, früher an der Universität Göttingen, jetzt an der Ruhr-Universität Bochum (RUB), beschreibt die Ergebnisse in der…
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  • Forschungsteam mit Göttinger Beteiligung untersucht Sozialverhalten von Nagetieren
    Wanderratten sind äußerst sozial. Sie leben in Gruppen und helfen Artgenossen, an Futter zu kommen, wenn ihnen vorher selbst geholfen wurde. Gegenüber eigennützigen Partnern sind sie hingegen weniger großzügig. Wie aber bestimmen sie die Hilfsbereitschaft ihrer Sozialpartner? Eine Studie der Universitäten Bern, Göttingen und St. Andrews zeigt nun, dass sie dafür den Geruch heranziehen, der bei einer Hilfeleistung abgegeben wird. Die Ergebnisse…
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