Der Göttingen Campus

Der Standort Göttingen steht für internationale Spitzenforschung. Damit dies auch künftig so bleibt, haben sich die Universität Göttingen einschließlich der Universitätsmedizin Göttingen und sieben außeruniversitäre lokale Forschungszentren zum Göttingen Campus zusammengeschlossen.

Die Campuspartner haben durch die Nutzung ihrer gemeinsamen Stärken und Potenziale ein einzigartiges Umfeld geschaffen, welches die Vielfalt und einen aktiven Austausch zwischen Professoren, Forschern und Doktoranden fördert.

Derzeit arbeiten mehr als 5.900 Forscherinnen und Forscher in fast allen wissenschaftlichen Disziplinen am Göttingen Campus.

Innerhalb des Göttingen Campus wird die Qualität der Lehre und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch gemeinsame Graduiertenprogramme und institutsübergreifende Nachwuchsgruppen garantiert und stetig verbessert.

Die Wissenschaft am Standort profitiert von hervorragenden gemeinsamen Drittmittelvorhaben und 23 gemeinsamen Professuren zwischen Universität und außeruniversitären Einrichtungen.

Nachrichten

  • Hörforscher und Neurowissenschaftler der Universitätsmedizin Göttingen erhält zum zweiten Mal einen Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats.
    Prof. Dr. med. Tobias Moser, Direktor des Instituts für Auditorische Neurowissenschaften der Universitätsmedizin Göttingen (UMG), hat einen weiteren Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) erhalten. Der ERC fördert sein Forschungsvorhaben zur Entschlüsselung der Lautstärke-Verarbeitung in der Hörschnecke („DynaHear“) für fünf Jahre mit insgesamt 2,5 Millionen Euro. „‘DynaHear‘ verspricht, unser Verständnis zur neuronalen Kodierung…
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  • Weißbüschelaffen lösen Hörtests am Touchscreen
    Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind mehr als fünf Prozent der Weltbevölkerung von Schwerhörigkeit und Taubheit betroffen, die meist durch den Verlust von Haarzellen im Ohr verursacht werden. Für die künftige Behandlung setzen Forschende auf Optogenetik, eine gentechnische Methode, mit der sie die Hörnervenzellen der Betroffenen lichtempfindlich machen wollen. Die am Göttingen Campus entwickelten optischen…
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  • Gesundheits- und Logistikforscher der Universität Göttingen analysieren Einstellung in Deutschland und den USA
    Die Covid-19-Pandemie hat die Welt grundlegend verändert – und auch neue Fragen aufgeworfen. Dass noch während einer globalen Gesundheitskrise ein Impfstoff entwickelt, produziert und verteilt werden kann, ist ein Novum. Durch die unzureichenden Produktions- und Verteilkapazitäten weltweit stellt sich die ebenfalls neue Frage, nach welchen Prinzipien die Verteilung des Impfstoffes erfolgen soll. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat…
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  • Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen untersucht Entwicklung in tropischen Torfgebieten in Indonesien
    Tropische Torfgebiete gehören zu den effizientesten Kohlenstoffsenken. Die Kehrseite ist, dass sie zu massiven Kohlenstoffemittenten werden können, wenn sie zum Beispiel durch veränderte Landnutzung, Abbau oder Brände geschädigt werden. Dies kann zu einer schnelleren Klimaerwärmung führen. Forscherinnen und Forscher unter Leitung der Universität Göttingen haben untersucht, wie sich Torfmoore in den Küstengebieten von Sumatra und Borneo in…
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  • So nah war die Raumsonde der Sonne noch nie: In wenigen Tagen wagt sich Solar Orbiter auf 48 Millionen Kilometer an unseren Stern heran.
    Auf ihrer bereits zwei Jahre währenden Reise durchs All steuert die ESA-Raumsonde Solar Orbiter, zu der auch die NASA beiträgt, den bisher besten Aussichtspunkt ihrer Flugroute an. Am kommenden Samstag, 26. März, werden die Sonde nur etwa 48 Millionen Kilometer von der Sonne trennen. Das ist weniger als ein Drittel des Abstandes zwischen Erde und Sonne. In den Tagen um den so genannten Perihel-Durchgang dürfte der Sonnenspäher seine bisher…
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