Der Göttingen Campus

Der Standort Göttingen steht für internationale Spitzenforschung. Damit dies auch künftig so bleibt, haben sich die Universität Göttingen einschließlich der Universitätsmedizin Göttingen und sieben außeruniversitäre lokale Forschungszentren zum Göttingen Campus zusammengeschlossen.

Die Campuspartner haben durch die Nutzung ihrer gemeinsamen Stärken und Potenziale ein einzigartiges Umfeld geschaffen, welches die Vielfalt und einen aktiven Austausch zwischen Professoren, Forschern und Doktoranden fördert.

Derzeit arbeiten mehr als 5.900 Forscherinnen und Forscher in fast allen wissenschaftlichen Disziplinen am Göttingen Campus.

Innerhalb des Göttingen Campus wird die Qualität der Lehre und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch gemeinsame Graduiertenprogramme und institutsübergreifende Nachwuchsgruppen garantiert und stetig verbessert.

Die Wissenschaft am Standort profitiert von hervorragenden gemeinsamen Drittmittelvorhaben und 23 gemeinsamen Professuren zwischen Universität und außeruniversitären Einrichtungen.

Nachrichten

  • Internationales Forschungsteam erstellt erste Genome von nächsten Verwandten der Landpflanzen
    Landpflanzen bedecken die Oberfläche unseres Planeten, sie sind unter, um und über uns. Sie bilden komplexe Körper mit einer Vielzahl von Organen, die sich wiederum aus einer Vielzahl von Zelltypen zusammensetzen. Die Grundlage dieser morphologischen Komplexität sind unter anderem komplizierte Netzwerke von Genen, deren koordinierte Wirkung die Pflanzenkörper durch verschiedene molekulare Mechanismen formt – seien es winzige Moosblättchen,…
  • Die ersten Tests mit Sonnenlicht waren erfolgreich.
    Die Vorbereitungen für den diesjährigen Stratosphärenflug des ballongetragenen Sonnenobservatoriums Sunrise III haben einen wichtigen Meilenstein erreicht: Nur drei Wochen nach Ankunft der Hardware am schwedischen Esrange Space Center unweit des Polarkreises konnte Sunrise III heute in fast vollständiger Flugkonfiguration zum ersten Mal auf die Sonne schauen. Beim so genannten „First Light“ überzeugte sich das Team unter Leitung des Max-Planck-In…
  • Kenntnisse über räumliche Bezugssysteme sind notwendig für die Steuerung von Neuroprothesen
    Eine Position im Raum beschreiben Mathematiker gewöhnlich durch Koordinaten in einem Koordinatensystem. Aber wie macht das unser Gehirn? Bereits seit längerem ist bekannt, dass das Ziel einer Armbewegung in manchen Hirnregionen relativ zu unserer Blickrichtung, in anderen relativ zur aktuellen Position unserer Hand kodiert wird, in jedem Fall aber immer relativ zu unserem eigenen Körper. Aber gilt das immer? Neurowissenschaftler*innen am Deutsche…
  • Eine neue Theorie zur elastischen Phasentrennung kann helfen, die Bildung von Strukturen auf kleinen Skalen zu kontrollieren
    Ein neues Modell, das von Wissenschaftler*innen des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPI-DS) entwickelt wurde, erweitert die Theorie der elastischen Phasentrennung auf Strukturen im Nanometerbereich. Solche Strukturen sind in biologischen Systemen häufig anzutreffen und werden auch in der Nanotechnik verwendet, beispielsweise zur Erzeugung von Strukturfarben. Mit ihren neuen Erkenntnissen sind die Wissenschaftler*innen in…
  • Forschungsteam stellt bei ausgegrabenen Hölzern raffinierte Bearbeitung fest
    Bei archäologischen Ausgrabungen im Braunkohletagebau Schöningen sorgte ab 1994 die Entdeckung der ältesten vollständig erhaltenen Jagdwaffen der Menschheit für internationales Aufsehen. Speere und ein Wurfholz lagen zwischen Tierknochen in ehemaligen Seeuferablagerung etwa zehn Meter unter der Geländeoberfläche. In den Folgejahren lieferten umfangreiche Ausgrabungen nach und nach zahlreiche Hölzer aus der Schicht einer ausgehenden Warmzeit vor…