Der Göttingen Campus

Der Standort Göttingen steht für internationale Spitzenforschung. Damit dies auch künftig so bleibt, haben sich die Universität Göttingen einschließlich der Universitätsmedizin Göttingen und acht außeruniversitäre lokale Forschungszentren zum Göttingen Campus zusammengeschlossen.

Die Campuspartner haben durch die Nutzung ihrer gemeinsamen Stärken und Potenziale ein einzigartiges Umfeld geschaffen, welches die Vielfalt und einen aktiven Austausch zwischen Professoren, Forschern und Doktoranden fördert.

Derzeit arbeiten mehr als 5.900 Forscherinnen und Forscher in fast allen wissenschaftlichen Disziplinen am Göttingen Campus.

Innerhalb des Göttingen Campus wird die Qualität der Lehre und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch gemeinsame Graduiertenprogramme und institutsübergreifende Nachwuchsgruppen garantiert und stetig verbessert.

Die Wissenschaft am Standort profitiert von hervorragenden gemeinsamen Drittmittelvorhaben und 23 gemeinsamen Professuren zwischen Universität und außeruniversitären Einrichtungen.

Nachrichten

  • Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen entdeckt biologisch relevante organische Moleküle in Flüssigkeitseinschlüssen
    Es ist allgemein akzeptiert, dass die frühesten Lebensformen kleine organische Moleküle als Baumaterialien und Energiequellen nutzten konnten. Doch die Existenz solcher Komponenten in frühen Lebensräumen konnte auf der Erde bisher nicht nachgewiesen werden. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat nun organische Moleküle und Gase nachgewiesen, die primär in 3,5 Milliarden Jahre altem Gestein eingeschlossen wurden. Es ist wahrscheinlich,…
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  • Ein einzelliger Schleimpilz hat kein Nervensystem, erinnert sich aber an Nahrungsorte
    Wenn wir uns an vergangene Ereignisse erinnern, können wir klügere Entscheidungen für die Zukunft treffen. Forscherinnen des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) und der Technischen Universität München (TUM) haben jetzt herausgefunden, wie der Schleimpilz Physarum polycephalum Erinnerungen bilden kann - obwohl dieser gar kein Nervensystem hat. Die Fähigkeit, Informationen zu speichern und abzurufen, verschafft einem…
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  • Forschungsteam untersucht Fressverhalten von Wölfen in der Mongolei
    Wenn das Angebot vorhanden ist, ernähren sich Wölfe in der Mongolei lieber von Wildtieren als von Weidevieh. Das hat ein Forschungsteam der Universität Göttingen und des Senckenberg Museums für Naturkunde in Görlitz herausgefunden. Bisherige Untersuchungen hatten gezeigt, dass die Nahrung von Wölfen im zentralasiatischen Binnenland überwiegend aus Weidevieh besteht, was zunehmend zu Konflikten zwischen den nomadischen Viehhaltern und den…
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  • Die Max-Planck-Gesellschaft ehrt die Physikerin für ihre Wissenschaftskommunikation während der Corona-Pandemie
    Ihre Kompetenz ist gefragt. Sie berät Politikerinnen wie Angela Merkel, gibt Interviews, schreibt Stellungnahmen und publiziert ihre wissenschaftlichen Arbeiten in angesehenen Fachmagazinen. Woher Viola Priesemann ihre Energie nimmt, ist vielen ein Rätsel. Seit Anfang der Pandemie berechnet sie Szenarien, wie sich die Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV2 unter verschiedenen Bedingungen beschleunigt oder abschwächt. Aufgegriffen hat sie das Thema…
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  • Team unter Leitung der Universität Göttingen beschreibt Beeinflussung molekularer Mechanismen
    Wie bauen Pflanzen eine Resilienz auf? Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung der Universität Göttingen hat die molekularen Mechanismen des pflanzlichen Immunsystems untersucht. Dabei konnte es einen Zusammenhang zwischen einem relativ unbekannten Gen und der Resistenz gegenüber Krankheitserregern aufzeigen. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift The Plant Cell erschienen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des…
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