Der Göttingen Campus

Der Standort Göttingen steht für internationale Spitzenforschung. Damit dies auch künftig so bleibt, haben sich die Universität Göttingen einschließlich der Universitätsmedizin Göttingen und sieben außeruniversitäre lokale Forschungszentren zum Göttingen Campus zusammengeschlossen.

Die Campuspartner haben durch die Nutzung ihrer gemeinsamen Stärken und Potenziale ein einzigartiges Umfeld geschaffen, welches die Vielfalt und einen aktiven Austausch zwischen Professoren, Forschern und Doktoranden fördert.

Derzeit arbeiten mehr als 5.900 Forscherinnen und Forscher in fast allen wissenschaftlichen Disziplinen am Göttingen Campus.

Innerhalb des Göttingen Campus wird die Qualität der Lehre und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch gemeinsame Graduiertenprogramme und institutsübergreifende Nachwuchsgruppen garantiert und stetig verbessert.

Die Wissenschaft am Standort profitiert von hervorragenden gemeinsamen Drittmittelvorhaben und 23 gemeinsamen Professuren zwischen Universität und außeruniversitären Einrichtungen.

Nachrichten

  • Patrick Jendritza vom Salk Institute for Biological Studies, USA, hat eine „Junior Fellow Position“ am Else Kröner Fresenius Zentrum für Optogenetische Therapien (EKFZ-OT) der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) erhalten. Der Nachwuchswissenschaftler leitet seit 1. Januar 2026 die Forschungsgruppe „Visual Circuits“, die sich mit der Entwicklung von Licht gesteuerten Hirn-Computer-Schnittstellen zur Wiederherstellung des Sehvermögens befasst. Die…
  • Durch Neubewerten einer 33 Jahre alten Publikation bestätigt der MPS-Forscher, dass die Sonne nicht für den Temperaturanstieg auf der Erde im vergangenen Jahrhundert verantwortlich ist.
    Wie beeinflussen Helligkeitsschwankungen der Sonne das Klima auf der Erde? Und welche Rolle spielt unser Stern im aktuellen Klimawandel? Um diese Fragen zu beantworten, braucht es einen Blick in die Vergangenheit. Aussagekräftigste Messgröße dabei ist die Gesamtstrahlungsleistung der Sonne. Sie gibt an, wie viel Strahlung von der Sonne in allen Wellenlängen die Erdatmosphäre erreicht. Mit ausreichender Genauigkeit direkt messbar ist diese Größe…
  • Forschungsteam optimiert Mikroskop mit neuartiger Technologie
    Lichtblattmikroskope machen Gewebe und ganze Organe in eindrucksvollen 3D-Bildern sichtbar, etwa die filigrane Hörschnecke im Innenohr oder das komplexe Gehirn einer Maus. Eine dünne Schicht aus Licht, das Lichtblatt, bewegt sich dabei durch die Probe und erzeugt Ebene für Ebene ein dreidimensionales Abbild. Bei größeren Proben stoßen herkömmliche Geräte jedoch an Grenzen: Sie sind langsam und liefern unscharfe Bilder. Eine technologisch…
  • Studie zeigt, wie sich Zweiergruppen bei einer gemeinsamen Aufgabe koordinieren
    Wie entscheiden Menschen in Alltagssituationen, ob sie zusammenarbeiten oder miteinander konkurrieren – etwa, wenn zwei Personen gleichzeitig nach einem Gegenstand greifen oder gemeinsam eine Aufgabe lösen? Eine Studie des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPI), der Universität Göttingen und des Deutschen Primatenzentrums – Leibniz-Institut für Primatenforschung (DPZ) zeigt, dass solche Entscheidungen nicht bereits im…
  • Forschende analysieren verschiedene Modelle multifunktionaler Landschaften
    Weltweit steht die Landnutzung im Zentrum zahlreicher Krisen unserer Zeit: Klimawandel, Biodiversitätsverlust, soziale Ungerechtigkeit und Ernährungsunsicherheit verbinden sich zu einer Polykrise, die durch nicht-nachhaltige Praktiken wie industrielle Landwirtschaft verschärft wird. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, müssen große Teile der Erdoberfläche mehrere Nutzungsansprüche gleichzeitig erfüllen – von Artenschutz über…