Der Göttingen Campus

Der Standort Göttingen steht für internationale Spitzenforschung. Damit dies auch künftig so bleibt, haben sich die Universität Göttingen einschließlich der Universitätsmedizin Göttingen und sieben außeruniversitäre lokale Forschungszentren zum Göttingen Campus zusammengeschlossen.

Die Campuspartner haben durch die Nutzung ihrer gemeinsamen Stärken und Potenziale ein einzigartiges Umfeld geschaffen, welches die Vielfalt und einen aktiven Austausch zwischen Professoren, Forschern und Doktoranden fördert.

Derzeit arbeiten mehr als 5.900 Forscherinnen und Forscher in fast allen wissenschaftlichen Disziplinen am Göttingen Campus.

Innerhalb des Göttingen Campus wird die Qualität der Lehre und Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses durch gemeinsame Graduiertenprogramme und institutsübergreifende Nachwuchsgruppen garantiert und stetig verbessert.

Die Wissenschaft am Standort profitiert von hervorragenden gemeinsamen Drittmittelvorhaben und 23 gemeinsamen Professuren zwischen Universität und außeruniversitären Einrichtungen.

Nachrichten

  • Die Raumsonde Solar Orbiter war Ende 2024 glücklicher Zeuge einer Sonneneruption – und konnte die Auslöser des Spektakels so genau wie nie zuvor beobachten.
    Als Solar Orbiter am 30. September auf die Sonne blickte, bot sich der Raumsonde ein Spektakel: Kurz vor Mitternacht schleuderte unser Stern in einer heftigen Eruption Strahlung und Teilchen ins All. Die Beobachtungsbedingungen hätten besser nicht sein können. Genau an diesem Tag hatte die ESA-Raumsonde den sonnennächsten Punkt ihrer elliptischen Umlaufbahn erreicht. Rund 45 Million Kilometer - etwa ein Drittel des Abstandes zwischen Sonne und…
  • Mit KI die Evolution genetischer Kontrollelemente im Kleinhirn nachverfolgen
    Ein internationales Forschungsteam unter Leitung von Henrik Kaessmann von der Universität Heidelberg und Stein Aerts von der Universität Leuven kartierte die Aktivität genetischer Kontrollelemente in individuellen Zellen des sich entwickelnden Kleinhirns von vier Primatenarten, Maus und Beuteltier. Darauf aufbauend wurden fortschrittliche KI-Modelle entwickelt und validiert, um die Aktivität dieser Kontrollelemente allein anhand ihrer DNA-Sequenz…
  • EU fördert Projekt METAGROLAND zur Optimierung umweltfreundlicher Landwirtschaft
    Die Agrarwissenschaftlerin Dr. Elena Velado-Alonso von der Universität Göttingen erhält von der Europäischen Union ein Stipendium für Nachwuchsforschende im Rahmen der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen. Sie wird damit das Projekt „METAGROLAND: Understanding metacommunity dynamics through plant-pollinator interactions in agroecosystems to improve the efficiency of agri-environmental schemes” starten. Dieses hat mit einer Laufzeit von zwei Jahren…
  • Patrick Jendritza vom Salk Institute for Biological Studies, USA, hat eine „Junior Fellow Position“ am Else Kröner Fresenius Zentrum für Optogenetische Therapien (EKFZ-OT) der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) erhalten. Der Nachwuchswissenschaftler leitet seit 1. Januar 2026 die Forschungsgruppe „Visual Circuits“, die sich mit der Entwicklung von Licht gesteuerten Hirn-Computer-Schnittstellen zur Wiederherstellung des Sehvermögens befasst. Die…
  • Durch Neubewerten einer 33 Jahre alten Publikation bestätigt der MPS-Forscher, dass die Sonne nicht für den Temperaturanstieg auf der Erde im vergangenen Jahrhundert verantwortlich ist.
    Wie beeinflussen Helligkeitsschwankungen der Sonne das Klima auf der Erde? Und welche Rolle spielt unser Stern im aktuellen Klimawandel? Um diese Fragen zu beantworten, braucht es einen Blick in die Vergangenheit. Aussagekräftigste Messgröße dabei ist die Gesamtstrahlungsleistung der Sonne. Sie gibt an, wie viel Strahlung von der Sonne in allen Wellenlängen die Erdatmosphäre erreicht. Mit ausreichender Genauigkeit direkt messbar ist diese Größe…