Nachrichten aus dem Göttingen Campus

Was passiert, wenn weiche Materialien stark komprimiert werden? Forschende des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation, der Universität Twente und der Cornell University untersuchten die Morphologie der Faltungen im Mikrometerbereich.
Was passiert, wenn weiche Materialien stark komprimiert werden? Forschende des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation, der Universität Twente und der Cornell University untersuchten die Morphologie der Faltungen im Mikrometerbereich. Sie entdeckten einen doppelten Faltungsmechanismus, der ähnlich wie beim Benetzen von Flüssigkeiten durch Kapillarkräfte hervorgerufen wird und ein T-förmiges Faltungsprofil verursacht. Die…
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Studie mit Zellkulturen zeigt, dass die Mutante weniger gut durch Antikörper gehemmt wird
SARS-CoV-2 stellt die Menschheit immer noch vor große Herausforderungen. Die häufige Entstehung von Mutanten macht die Bedrohung durch das Virus schwer vorhersehbar. Die SARS-CoV-2-Variante B.1.617 hat sich in Indien ausgebreitet und die Delta-Variante, B.1.617.2, hervorgebracht, die nun in vielen Ländern auf dem Vormarsch ist. Infektionsforscher*innen vom Deutschen Primatenzentrum (DPZ) – Leibniz-Institut für Primatenforschung in Göttingen haben…
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Auf der Erde erzeugen Bakterien das seltene Spurengas. Neu ausgewertete Messdaten liefern keine Hinweise, dass es auf unserem unwirtlichen Nachbarplaneten vorkommt.
Bereits vor einem Jahr veröffentlichte Messdaten des James Clerk Maxwell Teleskops auf Hawaii und des ALMA-Radioteleskops in Chile enthalten keine Hinweise auf das Spurengas Phosphin in der Wolkendecke der Venus. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forscherteam, zu dem ein Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen zählt, das die Messdaten jetzt sorgfältig geprüft hat. Ihre Analyse ist ein…
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Beide wurden für bahnbrechende Forschungsarbeiten mit großer Bedeutung für das Gebiet der Physiologie ausgezeichnet.
„Ich fühle mich geehrt, dass mich die IUPS in den Kreis der Honorary Fellows berufen hat“, sagt Hell, Direktor der Abteilung NanoBiophotonik am MPI für biophysikalische Chemie. Emeritus-Direktor Neher, Leiter der Emeritus-Gruppe Membranbiophysik am Institut, fügt hinzu: „Da ich in den späten 1980er-Jahren Vizepräsident der IUPS war und mich der Gesellschaft sehr verbunden fühle, freut mich diese Auszeichnung besonders.“ Neben Hell und Neher wurde…
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Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und Tierversuche verstehen initiierte Kampagne setzt sich dafür ein, über Tierversuche in der Forschung transparent und offen zu kommunizieren. Das Göttinger Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie gehört zu den 53 erstunterzeichnenden Forschungseinrichtungen.
Die DFG-Senatskommission für tierexperimentelle Forschung und die von der Allianz der Wissenschaftsorganisationen getragene Informationsplattform Tierversuche verstehen starteten am 1. Juli 2021 die Initiative Transparente Tierversuche. Darin erklären sich Forschungseinrichtungen mit lebenswissenschaftlicher Ausrichtung dazu bereit, transparent über Tierversuche zu informieren, den öffentlichen Dialog über tierexperimentelle Forschung aktiv…
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Verhaltensstudie an Weißbüschelaffen liefert neue Erkenntnisse zur Evolution von Sprache
Sprache zeichnet uns Menschen aus, wir lernen sie durch Erfahrung und soziale Interaktionen. Insbesondere im ersten Lebensjahr verändern sich menschliche Lautäußerungen dramatisch, sie werden immer sprachähnlicher. Bei unseren nächsten Verwandten, den nicht-menschlichen Primaten, wurde bislang angenommen, dass die Sprachentwicklung weitgehend vorherbestimmt und innerhalb der ersten Wochen nach der Geburt abgeschlossen ist. In einer jetzt…
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Göttinger Forschungsteam untersucht Eigenschaften spezieller Proteinstrukturen
Menschliche Körperzellen sind dauerhaft verschiedensten mechanischen Belastungen ausgesetzt. So müssen Herz und Lunge lebenslangem Ausdehnen und Zusammenziehen standhalten, unsere Haut sollte möglichst reißfest, dabei aber dehnbar sein, und Immunzellen sind stark verformbar, um sich durch den Körper bewegen zu können. Dabei spielen spezielle Proteinstrukturen, sogenannte Intermediärfilamente, eine wichtige Rolle. Forscherinnen und Forschern der U…
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Forschungsteam untersucht Einfluss verschiedener Massentrachten auf Bestäuber
Massentrachten wie Raps oder Ackerbohnen bieten wertvolle Nahrungsquellen für Bienen, die bei ihren Blütenbesuchen zur Bestäubung von Kultur- und Wildpflanzen beitragen. Doch nicht jede blühende Ackerkultur wird von denselben Bienen besucht. Ein Team der Universität Göttingen und des Julius Kühn-Instituts (JKI) in Braunschweig hat untersucht, wie sich die Lebensraumvielfalt der Agrarlandschaft und der Anbau verschiedener Massentrachten, das heißt…
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Forscher der Universität Göttingen untersuchen Verbreitung von Gewichtssystemen in Westeurasien vor über 4.000 Jahren
Das Wissen um das genaue Gewicht eines Objekts bietet eine objektive Möglichkeit, um Waren auf dem Markt in ihrem Wert bewerten zu können. Aber gab es in der Bronzezeit überhaupt einen selbstregulierenden Markt? Und was können uns Gewichtssysteme darüber verraten? Ein Forscherteam der Universität Göttingen hat die Verbreitung von Gewichten in Westeurasien in der Zeit zwischen etwa 3000 und 1000 v. Chr. untersucht. Ihre Simulation deutet darauf…
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Neues Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften verbindet Naturwissenschaften und medizinische Grundlagenforschung
Die Max-Planck-Institute (MPI) für biophysikalische Chemie und für Experimentelle Medizin werden sich zusammenschließen. Die Entscheidungsgremien der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) haben dem von den beiden Instituten vorgelegten Plan am 12. März zugestimmt. Formal werden beide Einrichtungen geschlossen und ein neues MPI gegründet. Die bisherigen Göttinger Standorte in der Hermann-Rein-Straße und am Faßberg bleiben bestehen. Das zukünftige,…
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