Nachrichten aus dem Göttingen Campus

Universität Göttingen startet neues Hochschulnetzwerk mit acht weiteren Universitäten
Die Universität Göttingen und acht weitere Universitäten aus ganz Europa haben ein neues Hochschulnetzwerk namens „Enlight“ ins Leben gerufen. In einer Absichtserklärung verpflichteten sich die neun Partner, im Rahmen der zweiten Ausschreibung der Programmlinie „Europäische Hochschulen“ einen gemeinsamen Antrag einzureichen. Das Netzwerk will durch eine Veränderung der europäischen Hochschullandschaft unter anderem Nachhaltigkeit und globales…
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Internationales Team unter Leitung der Universität Göttingen untersucht umweltverträgliche Produktion
Weniger Dünger, kein Herbizid, aber gleichbleibender Gewinn – so kann eine umweltfreundlichere Palmölproduktion aussehen. Diese ermutigende Aussage ist das vorläufige Ergebnis eines groß angelegten Ölpalm-Experiments eines internationalen Forscherteams unter der Leitung der Universität Göttingen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Frontiers in Forests and Global Change erschienen. Die Palmölindustrie macht oft Schlagzeilen mit der…
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Spätestens ab Mitte 30 tickt für Frauen die biologische Uhr: Die Fruchtbarkeit nimmt ab und gleichzeitig steigt das Risiko für Fehlgeburten. Für beides sind Eizellen mit veränderter Chromosomenzahl eine der Hauptursachen. Warum aber bei älteren Frauen häufiger Eizellen mit zu vielen oder zu wenigen Chromosomen heranreifen, ist bisher unvollständig erforscht. Ein deutsch-englisches Forscherteam hat jetzt entdeckt, dass bestimmte Strukturen an den Chromosomen der Eizelle altern und regelrecht zerfallen, was zur fehlerhaften Chromosomenverteilung beitragen könnte.
Ein neues Leben beginnt, wenn ein Spermium eine Eizelle befruchtet. Dann vereinigen sich die Erbinformationen des Vaters und der Mutter: Spermium und Eizelle bringen je eine Kopie der 23 Chromosomen mit, die die Erbinformation (DNA) tragen, sodass der enstehende Embryo einen kompletten Chromosomensatz erhält. Die Vorläuferzelle der Eizelle besitzt aber zwei Kopien eines jeden Chromosoms. Daher muss sie vor der Befruchtung die Hälfte ihrer 46…
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Internationales Forschungsteam mit Göttinger Beteiligung findet Ursachen auf Landschaftsebene
Auf vielen Flächen tummeln sich heute etwa ein Drittel weniger Insektenarten als noch vor einem Jahrzehnt. Dies geht aus einer Untersuchung eines internationalen Forschungsteams mit Beteiligung der Universität Göttingen hervor. Vom Artenschwund betroffen sind vor allem Wiesen, die sich in einer stark landwirtschaftlich genutzten Umgebung befinden – aber auch Wald- und Schutzgebiete. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Nature…
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Das „ManyPrimates"-Projekt veröffentlicht erste gemeinsame Studie
Große und vielseitige Stichproben sind nötig, um evolutionäre Zusammenhänge zu erforschen. Im Rahmen des „Many Primates" Projekts haben sich international Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammengeschlossen, um kognitive Fähigkeiten möglichst vieler Primatenarten zu untersuchen. Vom DPZ sind Julia Fischer, Abteilung Kognitive Ethologie, und Claudia Fichtel, Abteilung Verhaltensökologie und Soziobiologie, an dem Projekt beteiligt. Die…
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Göttinger Wissenschaftler sind alternativem Epo-Rezeptor auf der Spur
Das Hormon Erythropoietin (Epo) ist eine bekannte Doping-Substanz, die insbesondere in Kraftausdauer-Sportarten wie dem Radsport verwendet wird. Neben der Förderung von roten Blutkörperchen, wodurch die Sauerstoff-Versorgung im Organismus verbessert wird, rettet Epo auch Nervenzellen vor dem Zelltod. Um diese Wirkung bei der Heilung neurodegenerativer Erkrankungen zu nutzen, müssten allerdings die Nebenwirkungen, die Epo durch die stimulierte…
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Flüssigkristalltropfen sind Alleskönner
Wenn wir an Schwimmer denken, haben wir gewöhnlich kraulende Olympioniken, gegen den Strom wandernde Lachse oder Haie auf Jagd im Kopf - und nicht etwa die häufigsten Schwimmer der Natur: Einzeller. Das können etwa Algen sein, die zum Licht schwimmen, oder Spermien, die zielsicher zur Eizelle steuern. Aus der Perspektive des Physikers sind Zellen Maschinen, und diese müssen den festen Gesetzen der Physik und Chemie gehorchen. Können wir also…
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Europäisches Forscherkonsortium erhält einen ERC Synergy Grant zur Untersuchung der Nanostruktur von Muskeln und Ursachen muskulärer Erkrankungen
Die Max-Planck-Wissenschaftler Stefan Raunser (Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie, Dortmund) und Dirk Görlich (Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie, Göttingen) haben zusammen mit ihren Kollegen Mathias Gautel vom „King’s College London“ und Frank Schnorrer vom „Developmental Biology Institute (IBDM)“ in Marseille einen der wenigen hoch dotierten Synergy Grants des Europäischen Forschungsrats (European Research Council, ERC)…
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Im Februar 2020 startet die Sonnenmission ins All. In unmittelbarer Nähe zur Sonne sucht sie nach Antworten zum Ursprung des Sonnenwindes.
Wenige Monate vor ihrem Start ins All beginnt für die ESA-Raumsonde Solar Orbiter die letzte Vorbereitungsphase. In den vergangenen Monaten musste die Sonde in den Laboren der Firma IABG in Ottobrunn unter Beweis stellen, dass sie den Strapazen einer mehrjährigen Forschungsexpedition zur Sonne gewachsen ist. Nach erfolgreichem Abschluss aller Tests steht nun bald der Umzug in die USA an. Die NASA unterstützt die überwiegend europäische Mission…
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Forschungsteam unter Göttinger Leitung beschreibt Methode zur Identifizierung von Pflanzengenen
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen hat eine neue Methode entwickelt, um Gene, welche Pflanzenmerkmale steuern, effizienter zu identifizieren. Damit können auch Pflanzenzüchter kostengünstige und nachhaltige Pflanzensorten entwickeln, insbesondere Obst-, Gemüse- und Getreidekulturen. Diese landen nicht nur auf unserem Esstisch, sondern können auch die Lage der Welternährung verbessern. Die Ergebnisse wurden…
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