Nachrichten aus dem Göttingen Campus

Ein neues Kernspinresonanz-Verfahren ermöglicht, spezifische Bereiche von Molekülen zu untersuchen, und kann Hintergrundsignale während der Messung unterdrücken.
Ein neues Kernspinresonanz-Verfahren ermöglicht, spezifische Bereiche von Molekülen zu untersuchen, und kann Hintergrundsignale während der Messung unterdrücken. Die von Stefan Glöggler und seinem Team am Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie entwickelte Methode soll zukünftig auch für die medizinische Diagnostik mittels Magnetspinresonanz-Tomografie (MRT) nutzbar sein. Die Kernspinresonanz (kurz NMR) hat unsere heutige Welt…
Weiterlesen
In einer jetzt in Nature Physics erschienenen Veröffentlichung zeigt eine Zusammenarbeit der Gruppe von David Zwicker am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen mit der Gruppe von Eric Dufresne an der ETH Zürich neue, überraschende Effekte von Polymernetzwerken auf das Wachstum von Tröpfchen.
In einer jetzt in Nature Physics erschienenen Veröffentlichung zeigt eine Zusammenarbeit der Gruppe von David Zwicker am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation in Göttingen mit der Gruppe von Eric Dufresne an der ETH Zürich neue, überraschende Effekte von Polymernetzwerken auf das Wachstum von Tröpfchen. Diese Arbeit könnte neue Wege für die Herstellung von mikroskopischen Mustern eröffnen und zudem entschlüsseln, wie membranlose…
Weiterlesen
In den nächsten Jahren wird die ESA-Raumsonde die Sonne aus einer völlig neuen Perspektive untersuchen.
Die Raumsonde Solar Orbiter ist erfolgreich auf ihre Reise zur Sonne gestartet. Um 5.03 Uhr mitteleuropäischer Zeit hob die Sonde heute an Bord einer Atlas V 411-Rakete vom Kennedy Space Center in Cape Canaveral (USA) ab. Etwas mehr als eine Stunde später gegen 6.25 Uhr kam dann das entscheidende Signal: Die beiden Solarpanels wurden erfolgreich ausgeklappt; die Expedition zum Sonnenfeuer hat begonnen. Im Laufe der nächsten sieben Jahre wird…
Weiterlesen
Mit der Raumsonde Solar Orbiter beginnt ein neues Kapitel in der Erforschung unseres Zentralgestirns
Am 10. Februar soll die Sonnenmission Solar Orbiter ins All starten. Ausgerüstet mit zehn wissenschaftlichen Instrumenten, wagt sich die Sonde der europäischen Raumfahrtagentur ESA in den kommenden Jahren bis auf 42 Millionen Kilometer an unser Zentralgestirn heran. Das ist nur wenig mehr als ein Viertel des Abstandes zwischen Sonne und Erde. Zudem verlässt Solar Orbiter die Bahnebene der Erde und blickt dabei erstmals auf die Pole des Sterns.…
Weiterlesen
Prof. Dr. Johannes Geiss, Ehrendirektor des International Space Science Institute (ISSI) in Bern und Auswärtiges Wissenschaftliches Mitglied des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS), ist am 30. Januar dieses Jahres verstorben. Er wurde 93 Jahre alt.
Johannes Geiss begann seine beispiellose wissenschaftliche Karriere an der Universität Göttingen, wo er in den frühen 50er Jahren als Schüler des späteren Nobelpreisträgers Wolfgang Paul promovierte. Nach Forschungsaufenthalten an der Universität Bern, der University of Chicago und der University of Miami, nahm er 1960 einen Ruf an die Universität Bern an, wo er ein Labor für extraterrestrische Forschung aufbaute und bis zu seiner Emeritierung…
Weiterlesen
Forscher untersuchen Beziehung zwischen ökonomischem Wert von Ökosystemen und Biodiversität
Kann die Biodiversität von Ökosystemen als Produktionsfaktor gesehen werden? Oder konkret: Erhöht mehr Artenvielfalt den ökonomischen Wert bewirtschafteter Ökosysteme? Ein Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat analysiert, welche ökonomischen Vorteile Land- und Forstwirte haben, wenn sie mit mehreren Arten anstelle von nur einer Art wirtschaften. Auch die Vorteile der Biodiversität für die Gesellschaft nahmen die…
Weiterlesen
Dass Untersuchungen im Magnetresonanztomografen heute vergleichsweise schnell vonstattengehen, ist Jens Frahm und seinem Team zu verdanken.
Die Zahl ist gigantisch: Jährlich werden weltweit 100 Millionen Untersuchungen mit der Magnetresonanztomografie (MRT) durchgeführt – und jeder einzelne Tomograf nutzt die Technik, die Jens Frahm mit seiner Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie entwickelt hat. Für seine Leistungen erhält der Physiker nun den Werner-von-Siemens-Ring – einen der wichtigsten deutschen Technikpreise. In den Anfangstagen der MRT in…
Weiterlesen
Göttinger Studie klärt die Rolle zeitlicher Schwankungen für das Swing-Feeling im Jazz
Duke Ellington und Irving Mills widmeten dem Swing-Phänomen sogar einen Song. „It Don’t Mean a Thing, If It Ain’t Got That Swing” nannten sie 1931 eines ihrer Stücke: „Es bedeutet nichts, wenn es nicht den Swing hat.” Aber was genau eine Jazzdarbietung zum Swingen bringt, ist bis heute nicht wirklich geklärt. Ein Team des Göttinger Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) und der Universität Göttingen untersuchte nun…
Weiterlesen
Forschungsteam unter Göttinger Leitung beobachtet größere Variation als bislang angenommen
Graphen wird oft als Wundermaterial der Zukunft bezeichnet. Mittlerweile können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler perfekte Graphen-Lagen auf Quadratzentimeter großen Kristallen wachsen lassen. Ein Forschungsteam der Universität Göttingen hat gemeinsam mit der Technischen Universität Chemnitz und der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt Braunschweig den Einfluss des darunter liegenden Kristalls auf den elektrischen Widerstand des Graphens…
Weiterlesen
Forschungsbericht zeichnet düsteres Bild des Schutzes von Asylsuchenden in Deutschland
Der Forschungsbericht „Refugee Protection in Germany“ des EU-Projekts „Multilevel Governance of Migration (RESPOND)“ zeichnet ein düsteres Bild des Menschenrechtsschutzes für Asylsuchende in Deutschland. Die Autorinnen und Autoren sprechen unter anderem von einem „differentiellen Ausschluss“ immer größerer Gruppen aus dem deutschen Asylrecht auf der Grundlage mehr oder weniger willkürlicher Kriterien. Zwar werde das Grundrecht auf Asyl in…
Weiterlesen