Nachrichten aus dem Göttingen Campus

Vokales Lernen führt zur Anpassung der Lautstruktur in einer mehrstufigen Pavian-Gesellschaft
Musikalische Meisterwerke wie die Arie der Königin der Nacht aus Mozarts Die Zauberflöte, sind Beispiele dafür, welche Laute geschulte, menschliche Stimmen produzieren können. Die Voraussetzung für gesanglichen Meisterleistungen und jedes gesprochene Wort ist das vokale Lernen, also die Fähigkeit, gehörte Laute nachzuahmen. Einige Singvögel und Fledermäuse können dies, Menschen sind darin exzellent. Bis ins hohe Lebensalter können wir Sprachen…
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Gestörter Umgang mit Cholesterin im Gehirn legt körpereigene Reparaturmechanismen lahm
Dass die Ablagerung von Cholesterin entlang von Blutgefäßen schädlich sein kann, ist von Erkrankungen wie Arteriosklerose seit langem bekannt. Ähnliche Probleme treten bei Erkrankungen des Gehirns wie der Multiplen Sklerose auf. Hier kommt es zu Defekten bei der Erneuerung von Cholesterin-reichen Myelinscheiden. Das normale Recycling von Cholesterin aus defekten Myelinscheiden durch Fresszellen ist gestört. Dies führt zur Bildung von sogenannten…
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Forschungsprojekt am Deutschen Primatenzentrum und der Universität Düsseldorf gestartet
Lippenherpes, Windpocken, Gürtelrose – Dies sind nur drei besonders bekannte Beispiele für Krankheiten, die durch Herpesviren ausgelöst werden. Die Infektion mit Herpesviren verläuft meistens chronisch, das heißt man wird diese Viren nicht los und trägt sie ein Leben lang in sich. Ein in der Öffentlichkeit weniger bekanntes Mitglied der Herpesvirusfamilie ist das Zytomegalievirus (CMV), welches bei Menschen mit funktionstüchtigem Immunsystem in…
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Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation initiiert europaweiten Aufruf zur schnellen Reduzierung der COVID-19-Fallzahlen
COVID-19-Fälle haben in weiten Teilen Europas zugenommen, was zu wiederholten Abriegelungen führte. "Das Virus respektiert keine Grenzen. So gefährdet eine verstärkte Ausbreitung in einer Region die Stabilität in den benachbarten Regionen. Es ist klar: Wir brauchen ein gemeinsames europäisches Engagement, um die Fallzahlen zu senken", sagt Viola Priesemann, die einen Aufruf initiiert hat, in dem eine gesamteuropäische Vision zur Bekämpfung der…
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Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) berichten die über ihre neuen Erkenntnisse, wie ausfallende große Regentropfen und Eispartikel das Wachstum von Aerosolen begünstigen können, um neue Kondensationskerne oder Eiskeimteilchen in Wolken zu erzeugen. Die Ergebnisse wurden nun in der Fachzeitschrift Geophysical Research Letters veröffentlicht.
Atmosphärische Wolken spielen eine entscheidende Rolle bei der Bestimmung des lokalen Wetters und des globalen Klimas. Wenn Wolkenaerosole durch die Ansammlung von Wasser auf eine bestimmte Größe anwachsen, sprechen Wissenschaftler von einer Aktivierung. Die Aktivierung von Wolkenaerosolen wie Mineralstaub, Rußpartikel, Schadstoffe, saure Moleküle und Ionen, beeinflusst den Lebenszyklus einer Wolke. Daher ist ein detailliertes Verständnis für…
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Um sich zu vermehren, greift SARS-CoV-2 in die physikalische Trickkiste
Das Coronavirus SARS-CoV-2 bildet winzige Tröpfchen, um sich in infizierten Zellen möglichst effektiv zu reproduzieren. Dieses Phänomen haben Forschende am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und dem Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie entdeckt. Es bietet möglicherweise Ansatzpunkte für die Entwicklung von Medikamenten. Das Coronavirus trägt seine Erbinformation – in Gestalt der sogenannten RNA – in…
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Forschungsteam unter Leitung der Universität Göttingen analysiert Sammelverhalten von Bienen anhand der Pollen-DNA
Häufig werden Honigbienen, aber auch Hummeln für die Bestäubung von Nutzpflanzen eingesetzt, da der Ertrag und die Qualität vieler Pflanzenarten von Bestäubung profitieren kann. Das Aufstellen von Honigbienen- oder Hummelvölkern neben dem Feld garantiert aber nicht, dass die Zielpflanzen besucht werden, denn andere gleichzeitig blühende Pflanzenarten können gegebenenfalls attraktiver sein. Ein Team der Universität Göttingen hat zusammen mit…
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Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist während der Zugfahrt eine wirksame Möglichkeit, die Verbreitung von Tröpfchen und Aerosolen zu begrenzen. Das zeigt eine wissenschaftliche Studie der Deutschen Bahn und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Tröpfchen und Aerosole gelten als Hauptübertragungsweg des Corona-Virus. Sie sind wenige Mikrometer klein und entstehen beim Atmen, Sprechen, Husten und Niesen. Während größere Tröpfchen schnell zu Boden sinken, können Aerosole in der Luft schweben und sich in geschlossenen Räumen verteilen. Eine Mund-Nase-Bedeckung verringert dies deutlich. Diese Erkenntnis unterstreicht die Notwendigkeit, sie im Zug zu tragen und möglichst Abstand zu…
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Forscherteam mit Beteiligung der Universität Göttingen analysiert Wege zur Ernährungssicherung
Die weltweite Ernährung zu sichern, ist eine zentrale Herausforderung vor dem Hintergrund des erwarteten Bevölkerungsanstiegs auf fast zehn Milliarden Menschen und der Auswirkungen des Klimawandels. Als stabilisierender Faktor für die Ernährungssicherheit gilt in der Landwirtschaft eine hohe Vielfalt an Anbaukulturen. Doch diese Diversität allein genügt nicht. Es kommt auch darauf an, wie sie sich in ihrer zeitlichen Verteilung unterscheiden,…
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Der Göttinger Physiker Michael Wilczek vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation wurde mit einem ERC Consolidator Grant ausgezeichnet. In den kommenden fünf Jahren fördert die Europäische Kommission seine Forschungen zu turbulenten Strömungen mit bis zu 2 Millionen Euro.
Viele kennen turbulente Strömungen aus eigener Erfahrung, beispielsweise von einem stürmischen Herbstspaziergang oder vom Flug in den Urlaub. Turbulenz spielt jedoch auch eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Regen, elektrischen Leistungsschwankungen in Windparks oder in Mischungsprozessen in der Atmosphäre und den Ozeanen. Leider lassen sich turbulente Strömungen bis heute nur schwer berechnen und vorhersagen. Das ist eine Folge der…
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