Nachrichten aus dem Göttingen Campus

Superauflösende STED Mikroskopie ermöglicht die Beobachtung der Dynamik synaptischer Kontaktstellen im gesunden und kranken Gehirn unterhalb der Lichtauflösungsgrenze
Nervenzellen bilden im Gehirn kleine Ausstülpungen, so genannte Dornfortsätze, an deren Ende sich meistens eine Kontaktstelle zu einer anderen Nervenzelle, eine so genannte Synapse befindet. Synapsen können sowohl kurzlebig sein als auch über sehr lange Zeiträume, manche sehr wahrscheinlich ein Leben lang, existieren. Kurzlebige Kontaktstellen sind Ausdruck eines sich ständig anpassenden Gehirns, ein Prozess der notwendig ist um neue Eindrücke…
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Team unter Leitung der Universität Göttingen „filmt“ Ausbreitung von Stoßwellen in Wasser
Das Aufsteigen kleiner Bläschen im Mineralwasserglas kennt jeder aus dem Alltag. Eine ganz andere Art von mikroskopisch kleinen Blasen kann man erzeugen, indem man einen intensiven Laserpuls im Wasser fokussiert. Die sogenannte Kavitationsblase, anfangs wenige tausendstel Millimeter groß, breitet sich dann aber mit Überschallgeschwindigkeit explosionsartig aus. Sie wird getrieben durch einen Überdruck, der den Normaldruck etwa um das…
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Team unter Leitung der Universität Göttingen entwickelt neues Labeling für Peptide
Biomoleküle bestimmen die biologischen Funktionen im Inneren lebender Zellen. Die Fähigkeit, den molekularen Mechanismus solcher Funktionen aufzuklären, ermöglicht es, schwere Funktionsstörungen zu erkennen. Auf molekularer Ebene kann dies mit fluoreszierenden Markern gelingen, welche gezielt in die jeweiligen Biomoleküle eingebaut werden. Traditionell wird dies durch Labeling der Biomoleküle, also eine Markierung verwirklicht, welche das Molekül…
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DPZ mit Qualitätssiegel für vorbildliche Kommunikation über tierexperimentelle Forschung ausgezeichnet
Verantwortungsvolle Tierversuche sind ein kleiner aber essentieller Bestandteil der biomedizinischen Grundlagenforschung. Auch am Deutschen Primatenzentrum werden nicht-menschliche Primaten in den Neurowissenschaften und der Infektionsforschung für Versuche eingesetzt. Ihnen kommt aufgrund ihrer guten Übertragbarkeit auf den Menschen einerseits und den großen ethischen Anforderungen beim Einsatz einer sinnesphysiologisch hoch entwickelten Art…
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Forscher der Universitäten Göttingen, Köln und Århus errechnen Wassertemperaturen der ersten Ozeane
Seit Jahrzehnten wird kontrovers über die Wassertemperaturen der ersten Ozeane auf der Erde diskutiert. Aufgrund der damals schwächeren Sonneneinstrahlung könnten die Ozeane sehr kalt gewesen sein, vielleicht sogar gefroren. Auf der anderen Seite könnte ein extremer Treibhauseffekt durch die damals sehr dichte CO2-Atmosphäre zu Meerestemperaturen um die 70 Grad Celsius geführt haben. Drei Wissenschaftler der Universitäten Köln, Göttingen und…
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Forschungsprojekt unter Leitung der Universität Göttingen entwickelt Bewertungsmethode für Unternehmen
Wie können Unternehmen bewerten, ob spezielle Maßnahmen ihre IT-Sicherheit erhöhen und welche Kosten auf sie zukommen? Diesen Fragen widmen sich Forscherinnen und Forscher im Verbundprojekt „Prozessorientierte wirtschaftliche Bewertung und Auswahl von IT-Sicherheitsmaßnahmen“ (ProBITS) unter Leitung der Universität Göttingen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt drei Jahre lang mit insgesamt rund 1,4…
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Forschungsprojekt der Universität Göttingen untersucht Akzeptanz und effektiven Einsatz von Coronavirus-Tracing-Apps
Wie kann mit Apps wie der Corona-Warn-App die Pandemie bekämpft werden? Wie können Bürgerinnen und Bürger mit ihren Daten dazu beitragen, gesellschaftliche Krisen zu bewältigen, ohne dass ihnen dadurch Nachteile entstehen? Welche Rolle spielen technologische Konfigurationen und regulatorische Bedingungen für den Erfolg von solchen Apps? Mit diesen Fragen befasst sich ein Forschungsteam der Universität Göttingen. Die VolkswagenStiftung fördert das…
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Verbundprojekt mit Beteiligung der Universität Göttingen beobachtet weniger Insekten bei sinkender Biodiversität
Wo die pflanzliche Vielfalt zurückgeht, nimmt die Diversität der Insekten und damit die Biodiversität als Ganzes ab. Auf intensiv genutzten Wiesen und Weiden sowie in dunklen Buchenwäldern fehlen auf wenige Pflanzenarten spezialisierte Insekten, da dort ihre Futterpflanzen nicht mehr vorkommen. Dies zeigt eine internationale Studie mit Beteiligung der Universität Göttingen. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Science Advances…
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Mütterliches und väterliches Erbgut vereinigen sich in einem erstaunlich störungsanfälligen Prozess
Statistisch führt bei Frauen nur jede dritte Befruchtung zu einer erfolgreichen Schwangerschaft. Viele Embryonen überstehen die frühe Entwicklungsphase nicht. Zellbiologinnen und -biologen am Göttinger Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie haben nun gemeinsam mit Forschenden am Friedrich-Loeffler-Institut, Institut für Nutztiergenetik in Mariensee und weiteren internationalen Kolleginnen und Kollegen ein neues Modellsystem…
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Mit der Ernennung zum internationalen Ehrenmitglied würdigt die Akademie die herausragenden wissenschaftlichen Leistungen des Emeritus-Direktors am Max-Planck-Institut (MPI) für biophysikalische Chemie in Göttingen. Seine Grundlagenforschung am Modell der Fruchtfliege brachte neue, auf den Menschen übertragbare Erkenntnisse über diejenigen Gene und molekularen Mechanismen, die die Bildung von Organen und den Energiestoffwechsel kontrollieren.
„Natürlich freue ich mich – und fühle mich geehrt – als Europäer dem illustren Kreis der American Academy of Arts and Sciences zugehören zu dürfen“, freut sich Jäckle. Die Forschung des Entwicklungsbiologen hat wegweisende Erkenntnisse über die frühe Entwicklung der Fruchtfliege Drosophila melanogaster geliefert. Insbesondere trugen Jäckles Arbeiten zu einem detaillierten Verständnis darüber bei, wie diese Entwicklung auf molekularer Ebene…
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